CDU Wernigerode

Wie entfernt man den Hinweis „Die Kommentarfunktion ist geschlossen“ beim CDU-Theme für WordPress?

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(von Christian Reinboth)

Seit Mai diesen Jahres erstrahlt die Webseite des Wernigeröder CDU-Stadtverbands im neuen Glanz: Um das Einpflegen von Inhalten zukünftig bequem auf mehrere Schultern verteilen zu können, haben wir uns für eine Umstellung der bisherigen „handcodierten“ Seite auf das vielgenutzte (und kostenfreie) Content Management System (CMS) WordPress entschieden, welches auch die technische Basis unseres BLACK.blogs bildet. Bei einem CMS handelt es sich um eine Software zur gemeinschaftlichen Arbeit an Internetseiten, welche unter anderem die Vergabe rechtebehafteter Rollen (Webmaster, Redakteur, Lektor etc.) gestattet. Als Designvorlage (Template) wurde – im Gegensatz zum BLACK.blog – auf das“ offizielle“ CDU-Template zurückgegriffen, welches über das CI-Portal der CDU-Bundesgeschäftsstelle heruntergeladen werden kann. Das aufgeräumte Design hat – zumindest nach meiner Einschätzung – die Überschtlichkeit und damit auch die Usability der Seite deutlich verbessert – wir hoffen, unsere monatlich etwa 600 bis 700 Besucher/innen sehen das ebenso (Kommentare hierzu sind ausdrücklich erwünscht).

Startseite der CDU Wernigerode

Der kleine Wehrmutstropfen dieses Templates für einige CDU-Webmaster dürfte der Hinweis „Kommentare sind geschlossen“ sein, der unter allen Seiten und Artikeln eingeblendet wird, für welche man die Kommentarfunktion deaktiviert. Während wir diese Funktion auf der Webseite der CDU Wernigerode für die Artikel – beispielsweise zum Besuch bei der Regionalbereichsbeamten der Polizei oder zur Nominierung von Angela Gorr MdL für die anstehende Landtagswahl – natürlich gerne aktiviert lassen, macht es in der Tat wenig Sinn, Besucherinnen und Besuchern auch die Möglichkeit zu geben, etwa das gesetzlich vorgeschriebene Impressum zu kommentieren.

Für alle CDU-Webmaster, die sich auch schon über dieses Problem geärgert haben, gibt es an dieser Stelle nachfolgend eine Kurzanleitung zur Lösung. Wer die Kommentarfunktion unter statischen Seiten deaktiviert, auf den entsprechenden Hinweis unter jeder Seite jedoch verzichten möchte, kann diesen Zustand wie folgt herstellen: Im Stammverzeichnis der WordPress-Installation finden sich unter „wp_contents“ > „themes“ > „cduverband_wp3“ die Dateien index.php (Grundgerüst für alle Seiten) und page.php (Grundgerüst für statische Seiten), aus denen (etwa mit dem Windows-Standardeditor) jeweils die Zeite <?php comments_template(); ?> – und bitte auch nur diese Zeile – zu löschen wäre, um den gesamten Kommentarbereich (einschließlich des Hinweises bei einer Deaktivierung) aus dem jeweiligen Seitengerüst zu entfernen. Die geänderte(n) Datei(en) ist bzw. sind dann per FTP neu in die WP-Installation hochzuladen, wo sie die bisherigen Dateiversionen ersetzen. Und voilá: Weg ist die störende Zeile…

WordPress Comments Template

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CDU-Stadtverband im Gespräch mit den Regionalbereichsbeamten

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(Pressemitteilung der CDU Wernigerode)

Etwas sperrig ist die Bezeichnung schon: „Regionalbereichsbeamte“ (RBB) nennen sich die drei Polizisten, die im Wernigeröder Revier Streife gehen und auf den Straßen und Plätzen der bunten Stadt am Harz nach dem Rechten sehen. Ihre Stellen sind ein Produkt der Polizeistrukturreform in Sachsen-Anhalt, die durchaus umstritten war. Die Befürchtung vieler Bürger, die Polizei würde sich ganz aus dem öffentlichen Raum zurückziehen, ist nicht eingetreten – nicht zuletzt auch wegen der Präsenz der drei Beamten im Stadtbild.

Was sind eigentlich die Aufgaben der RBB, wie werden sie von der Bevölkerung wahrgenommen und welche Probleme gibt es bei ihrer Tätigkeit? In ihrem jüngsten Sonntagstreff gingen die Mitglieder des CDU-Stadtverbands Wernigerode diesen Fragen nach und hatten sich zu diesem Zweck mit den Beamten im Dienstgebäude der Polizei am Nicolaiplatz verabredet. Die Regionalbereichsbeamten Hans-Jürgen Berens und Holger Oppermann stellten sich den CDU-Mitgliedern vor und gaben Einblicke in ihre Arbeit. Verkehrserziehung und Schulwegsicherheit stehen dabei ganz oben, wie die Beamten berichteten. Diesem Thema habe sich die CDU-Fraktion im Stadtrat in der Vergangenheit ebenfalls angenommen und zwar in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtelternrat und dessen langjähriger Vorsitzenden Carry Barner, erinnerte die Stadtverbandsvorsitzende Angela Gorr.

Ebenso bereits im Blick des Ordnungsausschusses der Stadt mit seinem Vorsitzenden André Weber (CDU): Das Problem der Radfahrer in der Fußgängerzone. Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern seien hier an der Tagesordnung – dies konnten die Beamten bestätigen. Die Regel sei zwar eindeutig, die Beschilderung aber nicht immer auf den ersten Blick schlüssig, waren sich Polizei und Politiker einig. Hier bestehe Verbesserungsbedarf. Eine generelle Freigabe für Radler käme aber laut André Weber nicht in Frage. „Dazu sind die Fußgängerströme auf dem Boulevard zu dicht“, meinte der Ausschussvorsitzende.

Die Beamten appellierten an die erwachsenen Verkehrsteilnehmer die Regeln einzuhalten: „Nur so sind Sie Vorbild für Kinder“. Im Allgemeinen geschehe das problemlos, wenn eine Ermahnung ausgesprochen werde, betonten sie, im Wiederholungsfalle gebe es auch eine kostenpflichtige Verwarnung. Neben dem täglichen Streifendienst in der Zeit von 6 bis 21 Uhr spiele auch die Prävention, also die Vorbeugung von Straftaten eine große Rolle in der Tätigkeit, erläuterten die beiden Regionalbereichsbeamten. Dazu suchen sie Schulen und Kitas, Senioreneinrichtungen und Vereine auf. „Vertrauen aufbauen“, besonders bei Kindern, sei dabei eine wichtige Aufgabe, bekräftigte Hans-Jürgen Berens. Uwe Albrecht, Vorsitzender des Stadtrats betonte ebenfalls, wie wichtig diese Aufgabe sei.

Die Überwachung des ruhenden Verkehrs gehöre nicht zu den Aufgaben der Beamten, erfuhren die Teilnehmer des CDU-Sonntagstreffs. „Natürlich werden wir aber tätig, wenn wir einen gravierenden Verstoß sehen“, bekräftigte Holger Oppermann, „zum Beispiel, wenn eine Feuerwehrzufahrt versperrt ist.“ Ähnlich verhält es sich bei Gewaltdelikten: „Wir schreiten ein, fordern aber wenn nötig Verstärkung an“, so die Polizisten.

Ein kurzer Rundgang durch die Innenstadt ermöglichte weitere Gespräche zwischen Beamten und Bürgern. Die Stadtverbandsvorsitzende Angela Gorr bedankte sich abschließend bei den Beamten dafür, dass sie sich am Sonntagvormittag Zeit für das Gespräch genommen hätten.

Polizei Wernigerode
Rundgang der Wernigeröder CDU mit den beiden Regionalbereichsbeamten Hans-Jürgen Berens und Holger Oppermann.