Junge Union besucht Robert-Koch-Institut

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(von André Weber)

Wohl jeder Wernigeröder kennt das markante Gebäude in der Burgstraße 37, in welchem sich das Robert-Koch-Institut befindet. Die Junge Union Wernigerode nutzte jüngst die Gelegenheit und informierte sich vor Ort über die Arbeit des Bundesinstitutes für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten.

Die fünfzehn interessierten Mitglieder und Sympathisanten der Jungen Union bekamen bei einer hausinternen Führung einen Einblick in die bewegte Geschichte des gesamten Quartiers zwischen Vorwerk und Burgstraße, welches nach dem 2. Weltkrieg als Seuchenlabor, später als Zentralstelle für Hygiene, ab 1951 als Bezirks-Hygiene-Institut (BHI) mit etlichen Referenzlaboren fungierte. Nach der Wiedervereinigung wurde das Institut für Experimentelle Epidemiologie in das Bundesgesundheitsamt integriert und dem Bundesgesundheitsamt zugeordnet. Zwischen 1993 und 2003 wurde das historische Gebäude für insgesamt 45 Mio. DM umgebaut.

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Heute sind 100 Mitarbeiter beim Robert-Koch-Institut (RKI) in Wernigerode beschäftigt und untersuchen jährlich zwischen 4.000 und 6.000 Stammisolate aus ganz Deutschland. 2011 war das RKI in Wernigerode maßgeblich nach dem EHEC-Ausbruch an der Entwicklung eines Verfahrens zur Schnelldiagnose beteiligt. Bei der Diskussion standen Themen wie Antibiotikaresistenzen und der Umgang mit sogenannten Krankenhauskeimen im Mittelpunkt.

„Es ist beeindruckend, welch wichtige Forschungsarbeit in Wernigerode geleistet wird. Wir sind stolz, dass vom Robert-Koch-Institut in Wernigerode zahlreiche Impulse ausgehen“, bedankte sich André Weber, Vorsitzender der Jungen Union Wernigerode, abschließend bei den Mitarbeiterinnen des Robert-Koch-Instituts, die der Besuchergruppe einen Einblick in ihre Arbeit boten.

CDU / Haus & Grund – Fraktion für dauerhafte Lösung bei Klavierwettbewerb „Neue Sterne“

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(Pressemitteilung der CDU/ Haus & Grund – Fraktion Wernigerode)

Nach der zuweilen hitzigen Debatte um den Klavierwettbewerb „Neue Sterne“ in der Öffentlichkeit vertritt die Fraktion CDU / Haus & Grund einen klaren Standpunkt und spricht sich für den Erhalt des Wettbewerbs aus. Dies allerdings unter deutlicher Reduzierung des Kostenanteils, den die Stadt Wernigerode hierfür zu tragen hat. In Zeiten einer angespannten Haushaltslage haben die Finanzer der Fraktion darauf verwiesen, dass die Kosten auf den Prüfstand zu stellen sind. Im Zuge dessen wurden Möglichkeiten der Reduzierung des Fehlbetrages erarbeitet.

Über den Erhalt des Wettbewerbs als kulturelle Bereicherung der Stadt Wernigerode mit internationaler Auswirkung besteht Einigkeit. Klassische Musik hat in der Stadt Wernigerode einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert, wie an der wachsenden Besucherzahl des Wettbewerbs zu erkennen ist. Hierauf muss weiter das Augenmerk gelegt werden. Der Wettbewerb, der von Jung und Alt gleichermaßen angenommen wird, verdient Zuspruch.

Kultur- und Finanzpolitiker haben in der Fraktion einen Kompromiss gefunden, der beiden Seiten gerecht wird, eine dauerhafte Sicherstellung des kulturellen Engagements sicherstellt und den alljährlichen Zwist im Stadtrat auflöst. Der Zuschuss der Stadt sinkt nach Vorschlag der CDU / Haus & Grund – Fraktion um fast ein Drittel von 12.600 Euro auf 8.900 Euro. Eine entsprechende Änderungsvorlage wurde in den Geschäftsgang des Stadtrates eingebracht.

Auf dieser Basis wird die Fraktion CDU / Haus & Grund für den Fortgang des Wettbewerbes plädieren.

 

Roland Richter
Vorsitzender CDU/Haus & Grund-Fraktion

Cary Barner
Mitglied Kulturausschuss

André Weber
Mitglied Finanzausschuss