Wernigerode
Junge Union: Mehr Verlässlichkeit für Investoren gewährleisten
(von Michael Reichel)
Vor wenigen Tagen folgten fünfzehn Mitglieder und Sympathisanten der Jungen Union Wernigerode einer Einladung zur Besichtigung des ehemaligen Argenta – Geländes in Hasserode. Stadtrat Matthias Winkelmann (CDU), Mitglied des Bau- und Umweltausschusses sowie GWW–Aufsichtsrat berichtete über die Planung sowie den aktuellen Stand des Großbauprojekts auf der Fläche der ehemaligen Schokoladenfabrik. Mittelfristig werden hier bis 2018 70-75 Wohneinheiten entstehen. Zudem sollen in dem unter Denkmalschutz stehenden Haupthaus eine Apotheke, ein Therapie- sowie Pflegezentrum aber auch ein frei zugängliches Café einziehen.

In der anschließenden Diskussionsrunde zur Stadtentwicklung und zum Wohnungsmarkt in Wernigerode wurde im Hasseröder Hof über Möglichkeiten diskutiert, die bunte Stadt im Harz für junge Fachkräfte, Akademiker und Familien attraktiv zu gestalten. Obwohl Wernigerodes Einwohnerzahl zurückgeht, steigt die Anzahl pflegebedürftiger Menschen und auch der Bedarf an Wohnfläche für Mieter und potenzielle Eigentümer ungebrochen an. „Wernigerode ist für Immobilieninvestoren ein hochattraktiver Standort. Nicht umsonst haben wir die landesweit höchsten Grundstückspreise. Gleichzeitig sind die bürokratischen Hürden unheimlich hoch“, betonte JU-Vorsitzender und Stadtrat André Weber. Sein Fraktionskollege Matthias Winkelmann warb für eine „höhere Verlässlichkeit und Planungssicherheit für Investoren“. Mit Blick auf den Zick-Zack-Kurs der Stadtverwaltung bei der Sennhütte betonte Winkelmann: „Wir sollten für jeden Privatinvestor dankbar sein, der die Situation auf dem Wernigeröder Wohnungsmarkt entspannt und diesen nicht durch immer neue Auflagen Steine in den Weg legen.“
Die Junge Union lädt an jedem ersten Mittwoch zu Vor-Ort-Terminen ein. Interessierte Mitgestalter am politischen Geschehen können hieran gerne als Gäste teilnehmen. Mehr hierzu unter www.ju-wernigerode.de oder auf der JU – Facebookseite!
Junge Union informiert sich über Entwicklung im Bürgerpark
(von Michael Reichel)
Die Junge Union Wernigerode nutzte vor wenigen Tagen die politische Sommerpause um sich zehn Jahre nach der Landesgartenschau über die Entwicklung des Bürgerparks und des Miniaturenparks „Kleiner Harz“ zu informieren. In entspannter Atmosphäre berichtete Ines Geike vom Team der Park & Garten GmbH beim Sommerfest der Jungen Union vor 25 interessierten Mitgliedern und Gästen der CDU-Nachwuchsorganisation, darunter der Halberstädter Landtagsabgeordnete Daniel Szarata MdL, über die Entwicklung des 17 Hektar großen Geländes seit der Landesgartenschau 2006 und die aktuellen Herausforderungen der städtischen Gesellschaft.
Im Rahmen der Landesgartenschau wurden 12 Mio. Euro investiert und die ehemalige Industriebrache in ein Naherholungsgebiet verwandelt. Nach der Landesgartenschau gab es eine intensive Diskussion über die Nachnutzung des Geländes. Heutzutage ist der Bürgerpark mit seinen Themengärten, Picknickwiesen und Spielplätzen sowie der Kleine Harz mit seinen Modellen von Sehenswürdigkeiten im Harz ein Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen, wie Ines Geike betonte. Gegenwärtig können ca. 110.000 Besucher pro Jahr begrüßt werden. Neben intensiver Werbung setzt das Team der Park & Garten GmbH vor allem auf Veranstaltungen, um Besucher anzulocken. In diesem Jahr werden 32 Termine von den 25 – 26 Mitarbeitern (14-16 VbE) vorbereitet.
Ines Geike berichtete gleichzeitig über den Wegfall der Personalförderung über die Kommunale Beschäftigungsagentur. Dies konnte in den vergangenen Jahren größtenteils durch Einsparungen im laufenden Geschäft kompensiert werden. Mit Blick auf die gegenwärtige Diskussion zum Haushalt der Stadt Wernigerode betonte JU-Vorsitzender und Stadtrat André Weber abschließend, dass „der Betriebskostenzuschuss von 355.000 Euro für die Park & Garten GmbH eine vergleichsweise bescheidene Summe sei, mit der aber ein hoher Mehrwert für die Wernigeröder generiert werde.“

